Von der Vielfalt der Kreuzen

 

Die Kultur der Kreuzen ist eigentlich ein Sammelbegriff für verschiedene ethnische Gruppen, welche – durch einen gemeinsamen Glauben und eine gemeinsame Sprache geeint – die diversen Regionen der Kreuzlande besiedelten.
Im Chaos nach dem Himmelsfall floh man allerorts in jede Richtung und heute sind diese Gruppierungen vermischter denn je, weshalb kreuzländische Charaktere unabhängig davon, in welcher Region letztendlich gespielt wird, einer von ihnen zugeordnet werden sollte, um ihnen mehr Flair und Individualität zu verleihen.

Albmerer

„Feuer bringt Segen“

Die dunkelhaarigen, abergläubischen Bewohner aus Albmere waren schon immer ein misstrauischer Menschenschlag.
Andere Kreuzen halten sie noch immer für gottesfürchtige Hinterwäldler, die sich außerhalb der Kirche allerdings nie besonders fromm verhielten und schon vor dem Himmelsfall ihre Mitkreuzen lieber übers Ohr hauten, bevor sie selbst reingelegt wurden.


Im Süden von Albmere liegt Ravinyek, eine der Vierstädte. Rotmarkiert der Knochenpfad.

Albmerische Vornamen:
Alexei, Dimitri, Igor, Ivan, Mikosch, Olga, Tamara, Valeska, Vladimir, Zora

Baskanier

„Herrschen wird der Dienende“

Der Stolz der blassen, oftmals kupferhaarigen Baskanier hat in den letzten Jahrzehnten wohl am meisten gelitten:
Das Inselreich dieser mutigen wie gerechten Eroberer, die über Generationen die Kaiserkrone stellten, wurde nach dem Himmelsfall von Dämonen geradezu überrannt und ist heute ein Reich des Schreckens.
Die Baskanier sehnen sich zurück nach der Zeit, als unter ihrer Herrschaft noch Recht und Ordnung herrschten, statt das Chaos und die Anarchie dieser Tage.
Während viele die Baskanier für ihre immer noch vorhandene vornehme Arroganz verachten, weiß man aber auch, dass die meisten Baskanier stets fair und wortgetreu handeln – und niemals sollte man ihre Ehre beleidigen.


Midroad im zentralen Hochland ist die größte noch bewohnte Stadt Baskaniens.

Baskanische Vornamen:
Edward, Eireen, Henry, Jack, John, Mary, Nathaly, Susan, Thomas, William

Beau-Chellier

„Überlegen von Geburt“

Schon immer waren die Beau-Chellier ein widerspenstiges Volk, das die baskanische Krone mit herablassender Arroganz unentwegt herausforderte und provozierte. Ein Umstand, der ihnen auch noch heute von baskanischen Kreuzen stets angelastet wird.
Sie selbst sahen sich dagegen stets als unabhängige Freidenker, die sich nicht wie das Vieh fügen, sondern kritisch und immer nur mit dem nötigsten Respekt jede Form der Autorität anzweifeln. Dank ihres „Ungehorsams“, gepaart mit ihrem Hang zu leidenschaftlicher Theatralik und der fast schon kindlichen Begeisterung für jede Form von Kunst, ecken sie bei ihren bodenständigeren Mitkreuzen auch nach dem Himmelsfall immer wieder an.


Durch den Fall ihrer Ländereien durch die Zauberer von Ylfland waren die feinsinnigen Beau-Chellier bereits vor dem Himmelsfall ein heimatloses Volk auf der Flucht.

Beau-Chellierische Vornamen:
Antoine, Chantall, Clodette, Enry, Gerard, Jaques, Louis, Manuelle, Monique, Pierre

Tannberger

„Ewig weilt der Berg“

Schon immer hatten die Tannberger ein ähnlich schroffes, düsteres Gemüt wie die dunklen Tannenwälder, die ihr bergiges Land bedecken – und der Himmelsfall hat es nicht besser gemacht.
Tannberger sind ein misstrauischer Menschenschlag, dem Magie nicht geheuer ist und jeder Anwender von arkaner Zauberei ist in ihren Augen verdächtig und mit Vorsicht zu genießen.
Vor dem Himmelsfall gehörten sie zu den ersten, die sich den Revolten gegen die baskanische Krone anschlossen und haben für die Kaisernostalgie mancher Baskanier nur Spott und Verachtung übrig.
Geordnete Strukturen – sofern sie denn funktionieren – sind ihnen trotzdem extrem wichtig und es heißt, auf ihr Wort sei immer Verlass.


Im Osten Tannbergs liegt Grimmenhafen, eine der Vierstädte, wo der Knochenpfad beginnt.

Tannberger Vornamen:
Anton, Berta, Bernhardt, Heinrich, Helga, Herrman, Hildegard, Jürgen, Wilhelm

Valoni

„Siegreich lacht der Mutige“

Aus dem einst so sonnigen Valona stammt dieser freundliche, frische Menschenschlag, was mürrische Weise im kalten Norden stets auf das bequeme Wetter „dort unten im Süden“ zurückführten.
Die sonnengebräunten, dunkelhaarigen Valoni haben sich seit dem Himmelsfall wacker geschlagen, sich dabei aber ihre temperamentvolle, romantische Art stets bewahrt.


Im südlichen Valona endet der Knochenpfad in Valancia, einer der Vierstädte.

Valonische Vornamen:
Carlos, Carmen, Constanza, Fernandez, Gloria, Rodriguez, Pedro, Sanchez

Waidheimer

„Listig ist der Wald“

Im Gegensatz zu den restlichen, eher rauen Kreuzlanden war Waidheim immer ein regelrecht idyllisches Land.
Die Menschen in diesem riesigen Waldgebiet – ein Volk wohlhabender, einfacher Bauern und gewiefter Jäger – lebten hier schon immer harmonisch im Einklang mit der Natur.
Zwar waren die Waidheimer gutgläubige Kreuzen, dennoch praktizierte man – vor allem das einfache Landvolk – auch immer noch alte, heidnische Rituale, welche die ansässige Kirche zwar nicht unbedingt guthieß, aber als unschädlichen Aberglauben duldete.
Doch seit dem Himmelsfall wuchert das wahre Böse in den einst prächtigen Wäldern, die sich im Würgegriff der Dunkelheit winden und von den Waidheimern daher schnell aufgegeben wurden.


Der Knochenpfad schlängelt sich zwischen den Waldseeen Waidheims hindurch. Dieser Streckenabschnitt zwischen Albmere und Valona ist eine äußerst gefährliche Route.

Waidheimer Vornamen:
Aladorn, Caera, Lorius, Lardana, Randalv, Sorlana, Taromir, Vendorius, Vyna

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