Nov 292020
 

Endlich mal Zeit für eine Rückmeldung, da sich alles länger zieht, als wir Anfang des Jahres noch dachten. Die Covid19-Pandemie hat sich auch auf unsere interne Betaphase massiv ausgewirkt, da wir fertige Regeln durch intensives, wöchentliches Bespielen immer wieder erneut testen, was in diesem Jahr – wie jeder weiss – nicht durchgängig möglich war.

Glücklicherweise standen die meisten Regeln bereits, doch ein anderer Aspekt kam bislang leider zu kurz: Settingspezifische Details im Test.

Man kann sich ein Setting zwar ausdenken und niederschreiben, doch die sympatischen Details, besondere Eigenschaften oder auch aus Regeln resultierende Widersprüche offenbaren sich erst im Bespielen eines Settings – ein Schritt, der noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, den ich aber vollständig abschließen muss, bevor ich Aerde auf Euch loslasse.

Wie ist der Stand der Dinge?

Eigentlich nicht schlecht – die Regeln für die anstehende Betaphase stehen zu 99% und sind derzeit im Lektorat, rein regeltechnisch kann es also bald mit Euren Testrunden losgehen. Das einzige Problem ist das Setting, welches bei Darc ein wichtige Rolle spielt, aber (siehe oben) noch nicht so weit ist, als dass es schon öffentlichkeitstauglich ist.

Deshalb wird es eine Notlösung geben:

Für die kommende Betaphase wurden die gröbsten Settingelemente aus Aerde herausgekratzt und werden gerade von mir zu einem Klumpen gepresst in und in ein ein spezielles Minisetting gedrückt. Dies geschieht, damit die Betaphase sich nicht weiter verzögert.

Wichtig:
Es handelt sich dabei nicht um eine Miniversion von Aerde, vielmehr um ein Hintergrundkonstrukt, welches die für die Betaphase relevanten Testelemente enthält, ohne dass eine ganze Welt unfertig erklärt werden muss.

Das ist nicht Aerde

Zudem haben wir noch etwas, das Euch hoffentlich gefallen wird, wofür ich aber kurz etwas ausholen muss.

Anfang des Jahres habe ich mit meinen Spielern Tonaufnahmen unserer Testrunden erstellt, ohne genaues Ziel.
Dann kam Corona, unsere Testrunden kamen zum Erliegen und ich hatte Zeit.
Viel Zeit.

Irgendwann fing ich an, diese Zeit dafür zu verbraten (man kann ja nicht ständig nur schreiben), diese herumliegenden Tonaufnahmen mal zu schneiden, bald darauf schon untermalte ich sie mit Sounds und dann dachte ich, dass kann man ja auch noch optisch aufwerten.
Wie gesagt, ich hatte Zeit.

Das hat ziemlich viel Spaß gemacht und mir die spiellose Lockdownzeit versüßt, bis mir dann aber irgendwann die bittere Erkenntnis kam, dass das ja alles völlig vergeben Liebesmüh ist, da das bei den Aufnahmen verwendete Setting gar nicht die Merkmale des endgültigen Settings berücksichtigt, sondern nur ein Vehikel für unsere Regeltesterei war, ich also das Material gar nicht veröffentichen kann/will/sollte.

Also habe ich den ganzen Kram wieder sein lassen, schließlich soll kein falscher, viel zu netter Eindruck von Aerde entstehen, der nichts mit Aerde zu tun hat.
Pech gehabt, es war trotzdem eine gute Fingerübung, dann mache ich das vielleicht in der richtigen Settingbeta.
Trotzdem war das schon bitter, da ich eine ganze Menge Material bereits fertig hatte.

Dem falschen Setting zum Trotz

Doch jetzt können wir schon wieder seit Wochen nicht spielen (Anmerkung: Wir spielen am Tisch, online ist uns das nichts – alte Leute und so 😉 ), daher habe ich das mir jetzt anders überlegt und mich dazu entschieden, das Material trotzdem zu veröffentlichen, da es einfach unterhaltsam ist, auch wenn es mit Darc nur die verwendeten Regeln gemein hat:

Dass verwendet Setting ist wie gesagt NICHT das eigentlich Aerde, weil es die speziellen Eigenchaften von Aerde (Asche, Düstertreib, Verdammnis o.ä.) in der Handlung nicht berücksichtigt werden.
Trotzdem sollte das Material nicht einfach in einer Schublade verschwinden, schon wegen der verballerten Zeit.

Daher:
Wenn ihr was von den Darcregeln erschnuppern wollt, das Setting ignoriert und Euch mit einer nicht kommenden Fortsetzung arrangieren könnt, schaut doch mal rein in unsere Testrunde. Zwar habe ich fast nur die Einzelspielerintros fertig gemacht, aber dennoch sollte das – gerade für Rollenspieler – unterhaltsam sein:

Viel Spaß!

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