Vier Jahre ist es nun her, seit der Himmelsfall mit seinen Verheerungen über Aerde kam und die Welt ist heute eine gänzlich andere.

Seit dieser Zeit hüllen Wolkenschwaden die Welt permanent in ein diesiges Zwielicht und die rauchige Luft ist von Asche erfüllt, so als würden die Himmel noch immer brennen. Immer wieder legt sie sich wie ein graues Leichentuch über das Land, verbittert Flüsse oder erstickt mühsam bestellte Felder.

Das Reich der Kreuzen und ihre Errungenschaften liegen größtenteils in Trümmern. Bis auf einige wenige, letzte Städte leben die Überlebenden in kleinen, isolierten Lagern und Gemeinden, wo sie sich vor den Gefahren der Welt abschotten.

Handel und Kommunikation zwischen diesen einzelnen Stützpunkten erweisen sich oftmals als schwierig, sofern man überhaupt voneinander Kenntnis hat.

In einer Welt, wo man nicht einfach zum nächsten Händler gehen und etwas kaufen kann, haben Gold und Silber stark an Wert verloren und wurden – wenn überhaupt – durch Eisen abgelöst, welches ein begehrter Rohstoff geworden ist. Vor allem aber sind Tauschgeschäfte an der Tagesordnung und vieles, was früher als einfacher Alltagsgegenstand zählte, ist heute reiner Luxus.

Während manche versuchen, wieder eine normale Gemeinschaft aufzubauen, werden andere unterdrückt oder gar wie Sklaven gehalten. Dennoch fügen sich viele den grausamen Banden und egomanischen Emporkömmlingen, die diese Gemeinschaften anführen, nur um nicht auf die schützenden Barrikaden verzichten zu müssen, welche die Ascheweiten und all ihre Gefahren von ihnen abhalten:

Denn in der Wildnis, fernab der Lager und Gemeinden, lauern weiterhin alle erdenklichen Gefahren. Ob mörderische Räuberbanden, vom Bösen korrumpierte Tiere, blutgierige Dämonen oder wandelnde Tote – all dies bedroht jeden, der keine Gemeinschaft hat, die ihm Schutz bietet.

Doch neben der Asche, dem Hunger, den Dämonen und Untoten sind es vor allem aber die Lebenden selbst, von denen oftmals die größte Gefahr für die Überlebenden ausgeht. Fanatische Ascheirre, maraudierende Plünderer und machthungrige Opportunisten machen seitdem die Welt unsicher und entpuppen sich oftmals als die schlimmsten aller Monster.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Auch, wenn das Reich der Kreuzen nun in Trümmern liegt und der Tod hinter jedem Aschehügel zu lauern scheint, kommt langsam dennoch wieder Hoffnung in die Welt:

Die Zeit strahlender Helden in prunkvoller Rüstung mag zwar der Vergangenheit angehören, doch neue Recken erheben sich, um es endlich mit der Dunkelheit selbst aufzunehmen, die Aerde befallen hat.

Trotz aller Rückschläge, die sie seit dem Himmelsfall ertragen mussten, klopfen sie sich beharrlich die Asche von ihren Schultern und machen sich auf, ihre Welt von dem Bösen zu befreien und ihr wieder zu altem Glanz zu verhelfen.

Willkommen auf Aerde…

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